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- Berner Zeitung 7. Dez. 2004
- Barbara Bösch wohnt in einem kleinen Bauernhaus auf Schindellegi in der Gemeinde Röthenbach. Im Stall leben die Tiere ihres Vermieters, nur den Wohnteil belegen die Künstlerin und ihr Mann. Die beiden teilen ihn mit zahlreichen in stein gemeisselten Skulpturen. Ineinander verschlungen, als würden sie aneinander hochklettern, türmen sich die Figuren aufeinander. Dieses Hinaufkraxeln stelle die verscheidenen Lebenssituationen des Erwachens dar, sagt Barbara Bösch. Dass ihre Figuren die Augen geschlossen haben, erklärt sie so: "Sie streben die Erleuchtung an, die innere Glückseligkeit."
- Burgdorfer Tagblatt 23. Nov. 2004
- Barbara Bösch hat sich vor 20 Jahren der Kunst verschrieben. Mit Sandstein und Marmor stellt sie Skulpturen her, die an weibliche Tempelfiguren erinnern. In ihrem Atelier stehen immer zwei bis drei Skulpturen, die sie in Bearbeitung hat. Auch die Zeit wird durch den Stein bestimmt "Sie existiert gar nicht, denn in stundenlangen Schlag- und Schleifprozessen denkt man nicht, wieviel man zu machen hat, sondern was zu machen ist."
- Berner Zeitung 5. März 2003
- Barbara Bösch arbeite immer wieder in Zyklen. So gehören die weissen Marmorstatuen zu einem Zyklus, den sie "erwachen" nennt. Eine Figur entwickelt sich aus der andern heraus. Für Barbara Bösch ist dieser Zyklus noch nicht abgeschlosen, hier sind von ihr noch weitere Arbeiten zu erwarten. Hingegen betrachtet sie den Bilder-Zyklus "Cows" als abgeschlossen. Die Kühe sind sehr gut beobachtet und immer in Gruppen gestaltet. Einzelne Arbeiten wirken wie Szenen einer Viehschau, andere eher wie Tiere auf der Weide. Die Ausstellung ist geschickt gestaltet, die Bilder und die Skulpturen können betractet werden, ohne dass die jeweils andere Gestaltung ablenkt.
- NMZ 13. Dez 2001
- Alain Bouvrot stellt seine Bilder zusammen mit den Figuren der Röthenbacherin Barbara Bösch aus. Die Ausstellung vermag in den Einzelteilen wie auch im Gesamten zu überzeugen." Die Galerie Bouvrot hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht, neuen und guten Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu geben. Bei der Ausstellung, die am Freitag beginnt, ist das ein bisschen anders, denn mit Alain Bouvrot und Barbara Bösch stellen reputierte Künstler aus. Alain Bouvrot hat sich als seine Ausstellungspartnerin Barbara Bösch gewählt. Ihre Figuren schienen ihm die gute Ergänzung zu seinen Bildern zu sein. Der Rundgang durch die Ausstellung zeigt, dass dies als gelungen bezeichnet werden kann.
- Burgdorfer Tagblatt 12. Dezember 2001
- Die Künstlerin Barbara Bösch erweckt alte Grabsteine zu neuem Leben. Während 3 Monaten stellt sie ihre Werke im Erlebnisraum der Galerie Bouvrot aus. Ihre Spezialität und Vorliebe ist es, aus alten nicht mehr verwendeten Grabsteinen Kunstwerke zu schaffen. "Bei diesem Vorgang fasziniert mich der Werdegang eines Steines, der lange mit trauriger Wehmut betrachtet wurde und durch ein Kunstwerk zu neuer Betrachtung erwacht" erklärt die Aargauer Künstlerin Barbara Bösch im Hinblick auf ihr umfangreiches Schaffen. Viel Zeit beansprucht die Auswahl der entsprechenden Materialien und Werkstoffe. In jüngster Zeit wendet sich Barbara Bösch den Grabsteinen zu, um diese im positiven Sinne wiederzuverwenden.
- Unter Emmentaler April 2001
- Ihre Skulpturen, menschliche Wesen, sind der Mittelpunkt ihres Schaffens. Weiche Wärme und Zufriedenheit liegt auf den Gesichtern der stillen Gestalten - keine Ode an die heile Welt, eher eine an die Seele als Mittelpunkt im irdischen Dasein.
- Neue Oberaargauer Zeitung April 2001
- Ein besonderes Augenmerk gilt der sensiblen Barbara Bösch Bönzli aus Röthenbach. Sie präsentiert gedankenverlorene Skulpturen, die den Zustand der Innenschau ausdrücken.
- Kultur und Politik 3/2001 - Zeitschrift für ökologische Zusammenhänge
- Nein, es weiden keine blauen Kühe auf dem Möschberg, aber sie hängen im Seminar- und Kulturhotel an den Wänden, gemalt von der Künstlerin Barbara Bösch. Diese blauen Kühe, sie können sich selber überzeugen, strahlen Anmut aus, Schönheit, Ruhe und Harmonie. Ich kann an diesen Kühen nicht einfach vorbeisehen. Beim Betrachten der Bilder von Barbara Bösch spüre ich etwas von der engen Beziehung, die die Künstlerin zu Kühen hat. Sie selber sagte anlässlich der Vernissage, dass sie etwas vom Wesen dieser Tiere in sich selber fühlt.
- Nidwaldner Tagblatt 1995
- Mit einer ebenso gehaltvollen wie ansprechenden Ausstellung hat das Museum Bruder Klaus in Sachseln am Palmsonntag seine neue Saison eröffnet. Barbara Bösch aus Guggisberg zeigt Formwerdungsprozesse in der Natur und in der menschlichen Existenz. Mit der Präsentation von Barbara Bösch hat der Konservator Urs B. Frei fürs Sachsler Museum erneut hohe Masstäbe gesetzt. Diese Künstlerin, ob sie nun Skulpturen in Sandstein oder Marmor anfertigt oder Strandgut nimmt, dieses in aussagekräftige Bilder über Werden und Vergehen hineinkomponiert - vermag den Betrachter zu fesseln. Auch ihre geradezu subtilen Farbstiftzeichnungen sind mehr als einfach nur schön. Schön auf den ersten, meditativ und philosophisch auf den zweiten und dritten Blick. Eine Künstlerin, die intuitiv mitempfindet, was in der Natur tagtäglich, von Jahr zu Jahr passiert, vermag Tod und Geburt, Verblühen und Aufblühen, Versteinert sein und Leben darstellen und auf die Betrachter ihrer Werke überspringen, überfliessen zu lassen.
- Obwaldner Wochenblatt 1995
- Museumskonservator Urs-Beat Frei liess die Künsstlerin Barbara Bösch in einem öffentlichen Gespräch selber erzählen, wie ihre Skulpturen entstehen, was sie bei der Bearbeitung von Stein empfindet, sie das Material für ihre Reliefbilder zusammenträgt. Eine bescheidene Künstlerin, ein sensibler Mensch, eine Frau, die sich als Handwerkerin bezeichnet und zugleich eine Dynamik ausstrahlt, die sie vom einfachen Handwerker entschieden abhebt. Ihre feinen Farbstiftzeichnungen stehen in einem auffallenden Kontrast zur starken Hand ihrer Skulpturen, angefangen beim "Lebensrad", bis hin zu den ausdrucksvollen Marmorfiguren und den Reliefbildern aus Strandgut.
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