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Meine Antriebskraft für Kunst liegt in der elementaren Freude, die Vorstellungen meines Geistes in Skulpturen aus Stein umzusetzen. Dabei betrachte ich mich in erster Linie als Handwerker im eigenen Atelier. Die Arbeit mit dem Stein erlaubt mir eine symbiotische Verbindung einzugehen, die mich beflügelt und mein begrenztes, menschliches Dasein vergessen lässt. Es ist eine stetige Suche nach ästhetischem Entzücken, als würde der Tumult dieser Welt verstummen, alles Unvollkommene und Unzulängliche ins Nichts versinken, alle Wellen der Erregung sich glätten. Dies führt zu einem Zustand innerer Ruhe und Losgelöstheit.


Lebenslauf
Barbara Bösch Bönzli
Schindellegi, CH-3538 Röthenbach
Geboren am 12. Januar 1960 in Brugg AG
1967 - 1972
Primarschule in Umiken AG.
1972 - 1976
Bezirksschule in Brugg AG.
1976 - 1979
Unterseminar in Brunnen SZ.
1979 - 1980
Studienaufenthalt in Italien.
1980 - 1982
Oberseminar in Rickenbach SZ.
1982 - 1985
Schulpraxis an verschiedenen Primarschulstufen im Kanton Aargau und Zürich.
1985 - 1986
Kunstgewerbeschule in Luzern.
1986 - 1989
Studienaufenthalt in Italien: Thema Bildhauerei.
1989 - heute
Arbeit im eigenen Atelier. Als bildende Künstlerin gebe ich Bildhauerkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sowie für Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung. Zu 50% arbeite ich als Atelierfrau für Behinderte.





Lebensphilosophie

Unser ganzes Leben in dieser vielschichtigen Welt ist nichts als ein Spiel. Das Spiel der Schöpfung ist ohne Anfang und ohne Ende. Das einzig Erstrebenswerte in diesem Spiel ist der innere Glückszustand. Hat man ihn gefunden, wird es unwichtig, ob man den tragischen oder den heiteren Part einer Rolle spielt. Der Erfolg eines Stückes hängt von der vollendeten Darstellung jeder einzelnen Rolle ab. Ein guter Schauspieler spielt seine Rolle so realistisch, dass er scheinbar selbst davon mitgerissen wird. Innerlich aber, und das ist entscheidend, bleibt er unberührt von Schmerz und Leidenschaften. Das ist nur möglich, wenn er durch seine Intuition die Wirklichkeit als Ganzes geschaut hat.

Copyright © Barbara Bösch, 2007